fernetzt hat Sommerpause…
im September geht es weiter!
im September geht es weiter!
Vaterschaften sowie damit verbundene Handlungen und Erwartungen wurden vor allem im Hinblick auf den spätmittelalterlichen Hochadel bisher kaum untersucht. Die umfangreich erhaltene Korrespondenz des Kurfürsten Albrecht „Achilles“ von Brandenburg (1414–1486) bietet einen Einblick in die Thematik.
Was eine psychiatrische Diagnose über eine Patientin aussagt, sagt immer auch etwas über die Norm aus, von der sie abweicht. Anhand zweier Fälle aus dem Grazer Feldhof lässt sich zeigen, wie 1945 Überlebensstrategien als Krankheitssymptome gelesen wurden.
Gängige Vorstellungen von Sexarbeit in der Vergangenheit sind oft von Vereinfachungen geprägt und verschleiern somit die Subjektivität von Individuen. Ein Fall aus dem Jahr 1472 wirft ein Licht auf die Erfahrungen von Sexarbeiterinnen im Mittelalter.
Fragen feministischen Kuratierens standen in letzter Zeit wiederholt im Fokus. Die Ausstellung ‚Alles Arbeit“ versteht sich als Beitrag in diesem Feld. Sie geht Fragen von Arbeit, Geschlecht und Verteilungsgerechtigkeit nach – und versucht, Visual History im Ausstellungsraum zu betreiben.
Im ausgehenden 19. Jahrhundert beeinflussten pazifistische Frauen die Entwicklung des Völkerrechts. Ihre Beteiligung an völkerrechtlichen Debatten wird in der Geschichtsschreibung jedoch weitgehend vernachlässigt. Der folgende Beitrag stellt drei Frauen vor, die sich mit dem Völkerrecht befassten.
Obwohl Kunden die größte Akteursgruppe im Kontext sexueller Arbeit darstellen, wurden sie in der historischen Forschung bislang weitgehend vernachlässigt. Der Beitrag nutzt Briefe eines Stammkunden aus den 1950er Jahren, um die Perspektive der Nachfrageseite sichtbar zu machen.
Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wird Übersetzen für Frauen zur Erwerbsquelle und zum politischen Werkzeug. In Jenny Hirschs (1829–1902) Wirken verbinden sich beide Ebenen und verleihen der frühen Frauenbewegung in Deutschland neue Durchschlagskraft.