Frieden durch Recht: Eine kurze Geschichte von Aktivistinnen im Völkerrecht

Im ausgehenden 19. Jahrhundert beeinflussten pazifistische Frauen die Entwicklung des Völkerrechts. Ihre Beteiligung an völkerrechtlichen Debatten wird in der Geschichtsschreibung jedoch weitgehend vernachlässigt. Der folgende Beitrag stellt drei Frauen vor, die sich mit dem Völkerrecht befassten.

Abb. 1: US-amerikanische Delegierte im April 1915 an Bord der MS Noordam.

Die Völkerrechtsgeschichte und -historiographie ist männlich geprägt. Neuere Forschungen zeigen jedoch, dass Frauen bereits seit Jahrhunderten aktiv an Debatten zum Völkerrecht beteiligt sind.1

Diese Auseinandersetzungen von Frauen mit dem Völkerrecht gehen verloren, wenn die Rechtsgeschichte sich allein auf Akteur:innen konzentriert, die ein rechtswissenschaftliches Studium abschlossen oder offizielle Positionen innehatten. Schließlich war Frauen das Rechtsstudium in Deutschland und Österreich bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts weitgehend verwehrt und das Recht eine männliche Domäne.2 Das Sichtbarmachen eines breiteren Spektrums an Akteurinnen ist eines der vielen Ziele einer feministischen Rechtsgeschichte.3

Im Folgenden werden drei bürgerlich-liberale Frauen vorgestellt, die verschiedene Formen für die Auseinandersetzung mit dem Völkerrecht fanden. Sie kamen aus einem Umfeld, das ihnen Bildung ermöglichte und waren vom Recht als friedenssicherndes Instrument überzeugt.

Die Erste Haager Konferenz 1899

Am 18.5.1899 war die österreichische Friedensaktivistin Bertha von Suttner (1843-1914) als einzige Frau bei der Eröffnungssitzung der Ersten Haager Konferenz 1899 anwesend. Sie beschrieb die Teilnahme folgendermaßen:

„Ich bin die einzige Frau, welcher der Zutritt gewährt worden [sic]. Stets werde ich für diese Ausnahmegunst dankbar sein, […] die Krönung langjährigen heißen Mühens, die Erfüllung hochfliegenden Traumes.”4

Schwarzweißfoto der Delegierten der Ersten Haager Friedenskonferenz 1899. Die Männer stehen auf einer Treppe.
Abb. 2: Delegierte der Ersten Haager Friedenskonferenz 1899.

Wie viele andere Pazifist:innen erhoffte sie sich einen Paradigmenwechsel in den internationalen Beziehungen durch das Zustandekommen der Konferenz. Die Konferenz wurde 1898 vom russischen Zaren initiiert. Vertreter von 26 Staaten, vor allem aus Europa, trafen sich in Den Haag, um über Abrüstung, die friedliche Beilegung internationaler Konflikte, insbesondere durch Schiedsgerichte sowie humanitäre Regeln im Krieg zu verhandeln.5

Frauen waren von den Sitzungen ausgeschlossen, fanden jedoch unterschiedliche Wege, um ihre Forderungen dennoch zu verbreiten und sich für ein friedenssicherndes Völkerrecht einzusetzen.

Suttners „Nebenkongress“

Abb. 3: Bertha von Suttner.

Suttner veröffentlichte über viele Jahre hinweg Beiträge zu völkerrechtlichen Themen, wie der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit oder der Möglichkeit durch Verträge Abrüstung zu erreichen.6 Auch in ihrem weltberühmten Roman „Die Waffen nieder!“ (1889) diskutieren die Hauptfiguren über das Völkerrecht.7

In Den Haag richtete Suttner einen Salon ein, der als Austauschplattform für die Delegierten der Konferenz und Pazifist:innen gleichermaßen diente. Er wurde später von Völkerrechtlern als „eine Art Nebenkongress“ bezeichnet.8 Suttner versuchte dort auf die Delegierten einzuwirken.9 Sie war außerdem die meistinterviewte Person vor Ort, was ihre Relevanz für die Konferenz belegt.10

Suttners Hoffnung in die Konferenz schlug jedoch bald in Resignation um. Sie kommentierte die Ereignisse in Den Haag kritisch, weil sie erkannte, dass Abrüstung kaum erreicht werden würde.11

Frauendemonstrationen im Vorfeld der Konferenz

Ebenfalls Gast in Suttners Salon war die deutsche Frauenrechtlerin und Friedensaktivistin Margarethe Lenore Selenka (1860-1922).12 Selenka war im Gegensatz zu Suttner in der deutschen Frauenbewegung fest verankert und setzte sich für das Frauenwahlrecht und Änderungen im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) ein. Sie verband frauen- und friedenspolitische Forderungen.13

Schwarzweißportrait von Margarethe Lenore Selenka. Darstellung von Selenka als Brustbild.
Abb. 4: Margarethe Lenore Selenka.

Im Vorfeld der Konferenz organisierte sie Frauenfriedensdemonstrationen. Weltweit fanden 565 öffentliche Versammlungen statt, an denen überwiegend, aber nicht ausschließlich bürgerliche Frauen aus 19 verschiedenen Staaten teilnahmen. Durch die Demonstrationen sollte den Delegierten das Interesse der Frauen an dieser Konferenz aufgezeigt werden.14

Größtenteils gingen die Einladungen, an den Demonstrationen teilzunehmen, an Vertreterinnen jener Staaten, die auch bei der Haager Konferenz eingeladen waren. Über die Hintergründe der Einladungspolitik kann nur spekuliert werden. Der Kreis der Eingeladenen ging über Europa hinaus, wenn beispielsweise japanische, brasilianische und indische Frauen eingeladen wurden.15 Aus dem Bericht geht jedoch hervor, dass auch Selenka den vorherrschenden hierarchisierenden Vorstellungen von „Zivilisation“, die eurozentrisch geprägt waren und im Völkerrecht fortgeschrieben wurden, verhaftet war.

Bei der Konferenz übergab Selenka dem Präsidenten Egor Egorovich von Staal (1822-1907) ein Album mit Resolutionen, die Frauenorganisationen aus verschiedenen Staaten im Vorfeld an Selenka geschickt hatten. Im Namen von 18 Millionen Frauen forderten sie internationale Schiedsgerichtsbarkeit als Mittel zur Konfliktlösung zwischen Staaten und drückten die Hoffnung auf verbindliche Abrüstung aus.16

Am Ende der Konferenz wurden zwar drei Konventionen verabschiedet – zur friedlichen Beilegung internationaler Streitigkeiten, zu Regelungen im Krieg und zu Regelungen des Seekriegs – doch die Ergebnisse waren für die Pazifist:innen enttäuschend. Ihnen ging die Konvention zur Vorbeugung von Kriegen zu wenig weit. Zudem waren keine verbindlichen Verträge zur Abrüstung geschaffen worden.

Petition an die Zweite Haager Konferenz 1907

Im Jahr 1907 fand die Zweite Haager Konferenz statt. Der Vorschlag für eine weitere Konferenz kam vom US-amerikanischen Präsidenten Theodore Roosevelt (1858-1919), was zu einer zweiten Initiative des Zaren führte.17 Zu dieser Konferenz waren nun Vertreter von 44 Staaten geladen. Suttner spielte wieder eine prominente Rolle und richtete erneut einen Salon ein.18 Frauen waren jedoch weiterhin von der Teilnahme an den offiziellen Sitzungen ausgeschlossen.

Porträt von Anna Bernhardine Eckstein in Halbfigur.
Abb. 5: Anna Bernhardine Eckstein.

Eine weitere Frau konnte jedoch eine Audienz beim Präsidenten der Konferenz Aleksandr Nelidov (1838-1910) erlangen. Es war die Lehrerin und Friedensaktivistin aus Coburg Anna Bernhardine Eckstein (1868-1947). Sie lebte einige Jahre in den USA, wo sie auch erstmals mit der Friedensbewegung in Kontakt kam und Teil der American Peace Society wurde.19 Ihr friedenspolitisches Engagement war vor allem religiös motiviert.20

Sie startete kurz vor der Einberufung der Konferenz 1907 eine Petition, die die Unterstützung der Öffentlichkeit für einen Schiedsgerichtsvertrag signalisieren sollte. Sie konnte innerhalb kurzer Zeit rund 1 Million Unterschriften – insbesondere in Europa und den USA – sammeln.21 Bei der Konferenz übergab sie die Unterschriften persönlich.22

Aufgrund dieser erfolgreichen Mobilisierung startete sie eine weitere, umfangreichere Petition mit völkerrechtlichem Bezug für die bereits vage angekündigte Dritte Haager Konferenz 1915. Jahrelang tourte sie durch Europa und die USA, hielt Vorträge und lobbyierte für die Petition. Unterschriften für diese Petition kamen auch aus der Türkei, Japan, Algier, Australien, Neuseeland und China.23

Die Dritte Haager Konferenz 1915

Aufgrund des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs kam die Dritte Haager Konferenz nicht im geplanten Sinn zustande. Eckstein sammelte nach 1914 auch keine Unterschriften mehr für ihre Petition, sondern arbeitete am Kieler Institut für Völkerrecht, wo sie hauptsächlich für die Literatursuche verantwortlich war. Dort formulierte sie ihre Petition aus und publizierte im Jahr 1919 den „Staatenschutzvertrag zur Sicherung des Weltfriedens“.24 Damit legte sie einen Vorschlag für ein System kollektiver Sicherheit und eine Art Völkerbund vor. Es war die erste Publikation einer Frau am Institut.25

Gruppenbild der Delegierten, sitzend an einem langen Tisch. Von links nach rechts: 1. Lucy Thoumaian - Armenien, 2. Leopoldine Kulka, 3. Laura Hughes - Kanada, 4. Rosika Schwimmer - Österreich-Ungarn, 5. Anita Augspurg - Deutschland, 6. Jane Addams - USA, 7. Eugenie Hamer, 8. Aletta Jacobs - Niederlande, 9. Chrystal Macmillan - Großbritannien, 10. Rosa Genoni - Italien, 11. Anna Kleman - Schweden, 12. Thora Daugaard - Dänemark, 13. Louise Keilhau - Norwegen.
Abb. 6: Internationaler Frauenkongress in Den Haag 1915.

Statt der geplanten Konferenz kamen 1915 tausende Frauen aus kriegsführenden und neutralen Staaten in Den Haag zusammen. Diese Frauen gehörten in ihren Herkunftsstaaten einer pazifistischen Minderheit an. Im Deutschen Kaiserreich und in Österreich-Ungarn verurteilten die Dachorganisationen der Frauenorganisationen – der BDF und BÖFV – die Teilnahme an der Konferenz aufgrund eines vermeintlich patriotischen Pflichtbewusstseins.26

Der Kongress war überwiegend von bürgerlichen Interessen geprägt, wenngleich einige Teilnehmerinnen sozialistische Sympathien zeigten. Der kurz zuvor abgehaltene sozialistische Frauenkongress in Bern sandte trotz der sonstigen politischen Differenzen auch Grüße an die Frauen in Den Haag.27

Von den drei vorgestellten Akteurinnen nahm nur Selenka an der Konferenz teil. Suttner war 1914 verstorben, Eckstein war zwar eingeladen, konnte aber nicht teilnehmen. Sie sandte Grüße an die versammelten Frauen.28

Die anwesenden Frauen diskutierten darüber, was auch die drei genannten Frauen bewegte: Wie Kriege – konkret der Erste Weltkrieg – beendet werden könnten und wie eine friedliche neue Weltordnung gestaltet werden müsste, um weitere Kriege zu verhindern. Die beschlossenen Resolutionen beschäftigten sich auch mit dem Völkerrecht.29 Aus diesem Treffen entstand die Women’s International League for Peace and Freedom (WILPF), die bis heute besteht.30

Amelie Herzog

Abbildungen

Abb. 1: US-amerikanische Delegierte im April 1915 an Bord der MS Noordam. Library of Congress, ggbain 18848, gemeinfrei (Link).

Abb. 2: Delegierte der Ersten Haager Friedenskonferenz 1899. Urheber: Grient, A. v.d., Haags Gemeentearchief (Link).

Abb. 3: Bertha von Suttner, Fotografie von Carl Pietzner, 1903. ANNO/Österreichische Nationalbibliothek, (Link).

Abb. 4: Margarethe Lenore Selenka. Quelle: Emil Selenka / Margarethe Lenore Selenka: Sonnige Welten: ostasiatische Reise-Skizzen; Borneo, Java, Sumatra, Vorderindien, Ceylon, Japan, Wiesbaden 1896.

Abb. 5: Anna Bernhardine Eckstein, Urheber unbekannt. Wikipedia, gemeinfrei (Link).

Abb. 6: Internationaler Frauenkongress in Den Haag 1915. The Women’s Library/LSE, WILPF/2011/18 (Link).

Anmerkungen

  1. Siehe bspw. Röwekamp, Women’s leagues of nations. Women formulating international peace law in the long XIXth century in Cahen et al. (Hrsg) Relations internationales et droit(s): acteurs, institutions et légisaltions comparées (1815-1914)/Law(s) and international relations: acteurs, institutions and comperative legislation (1815-1914), Paris 2024, 89–114; Tallgren, Portraits of Women in International Law: New Names and Forgotten Faces?, Oxford 2023; Die ersten Frauen schrieben bereits im Mittelalter über das Kriegsrecht, so beispielsweise die Französin Christine de Pizan (1364-1430), siehe Latty, Christine de Pizan. The Law of Warfare as Seen by a Medieval Woman in Tallgren (Hrsg) Portraits of Women in International Law: New Names and Forgotten Faces?, Oxford 2023, 47–55.
  2. Reiter-Zatloukal, „Immer die Erste“. Die Juristin Marianne Beth in Goltschnigg (Hrsg) Marianne Beth. Frauenrechtlerin, Friedensaktivistin und Universalgelehrte, Köln/Weimar/Wien 2023, 99–128, 99; Wapler, Frauen in der Geschichte des Rechts in Foljanty/Lembke (Hrsg) Feministische Rechtswissenschaft, Baden-Baden 2012, 33–51, 44.
  3. Hattendorff/Mittrop, Für eine Feministische Rechtsgeschichte, in Zeitschrift des Deutschen Juristinnenbundes 28 (3), 2025, 163–165.
  4. Suttner, Die Haager Friedensconferenz. Tagebuchblätter, Dresden/Leipzig 1900, 14, Eintrag vom 18.5.1899.
  5. Vec, From the Congress of Vienna to the Paris Peace Treaties of 1919 in Fassbender/Peters (Hrsg) The Oxford Handbook of the History of International Law, Oxford 2012, 654–678, 670.
  6. Suttner, Der Kampf um die Vermeidung des Weltkriegs. Randglossen aus zwei Jahrzehnten zu den Zeitereignissen vor der Katastrophe (Bd. I: Von der Caprioischen Heeresvermehrung bis zum Transvaalkrieg), Zürich 1917; Suttner, Der Kampf um die Vermeidung des Weltkriegs. Randglossen aus zwei Jahrzehnten zu den Zeitereignissen vor der Katastrophe (Bd. II: Von der Zweiten Haager Konferenz bis zum Ausbruch des Weltkriegs), Zürich 1917.
  7. Nijman, Bertha von Suttner: Locating International Law in Novel and Salon in Tallgren (Hrsg) Portraits of Women in International Law: New Names and Forgotten Faces, Oxford 2023, 87–98; Suttner, Die Waffen nieder!, Berlin 1990 [1889].
  8. Meurer, Die Haager Friedenskonferenz (I. Das Friedensrecht der Haager Konferenz), München 1905, 26.
  9. Suttner, Die Haager Friedensconferenz, 1900.
  10. Hamann, Bertha von Suttner: Kämpferin für den Frieden, Wien 2013, 167.
  11. Suttner, Die Haager Friedensconferenz, 1900.
  12. Fried, Unsere Freunde im Haag, in Die Waffen nieder! 8 (6), 1899, 228–231; Fried, Der Salon der Baronin von Suttner im Haag in Fried (Hrsg) Unter der weißen Fahne. Aus der Mappe eines Friedensjournalisten. Gesammelte Artikel und Aufsätze von Alfred Hermann Fried, Berlin 1901, 193–202.
  13. Gerhard, Gleichheit ohne Angleichung, München 1990, 138f.
  14. Selenka, Die internationale Kundgebung der Frauen zur Friedens-Konferenz vom 15. Mai 1899, München 1900, VII.
  15. Selenka, Die internationale Kundgebung der Frauen zur Friedens-Konferenz, 1900, 103.
  16. Selenka, Die internationale Kundgebung der Frauen zur Friedens-Konferenz, 1900, 23–66.
  17. Lesaffer, Peace through Law: The Hague Peace Conferences and the Rise of the ius contra bellum in Abbenhuis/Barber/Higgins (Hrsg) War, Peace and International Order? The Legacies of the Hague Conferences of 1899 and 1907, London/New York 2017, 31–51, 44.
  18. Hamann, Bertha von Suttner, 2013, 178.
  19. Leis, Befreiung von der „Tyrannenherrschaft des Kriegsmolochs“: Anna Bernhardine Eckstein (1868-1947): „Vorkämpferin für den Weltfrieden“ in Franger/Frey/Maisch (Hrsg) „Seien Sie doch vernünftig!“: Frauen der Coburger Geschichte, Coburg 2008, 160–164, 161.
  20. Siehe bspw. Eckstein, Staatenschutzvertrag zur Sicherung des Weltfriedens, München/Leipzig 1919, 3.
  21. Eckstein, Staatenschutzvertrag zur Sicherung des Weltfriedens, 1919, 65.
  22. Eckstein, Anna Bernhardine Eckstein. Leben und Wirken nach ihren Tagebüchern. 2. Für den Weltfrieden 1898-1917, Coburg, 2016, 547, Eintrag vom 4.7.1907.
  23. Eckstein, Staatenschutzvertrag zur Sicherung des Weltfriedens, 1919, 68.
  24. Eckstein, Staatenschutzvertrag zur Sicherung des Weltfriedens, 1919.
  25. Arnauld, Kieler Publikationen zum Völkerrecht 1900-1975 in Arnauld (Hrsg) Völkerrecht in Kiel: Forschung, Lehre und Praxis des Völkerrechts am Standort Kiel seit 1665, Berlin 2017, 549–587, 552.
  26. Sharp, ‘A foolish dream of sisterhood’: Anti-Pacifist Debates in the German Women’s Movement, 1914–1919 in Hämmerle/Überegger/Bader Zaar (Hrsg) Gender and the First World War, London 2014, 195–213, 197; Rebhan-Glück, Die österreichische Frauenbewegung und der Krieg in Pfoser/Weigl (Hrsg) Im Epizentrum des Zusammenbruchs. Wien im Ersten Weltkrieg, Wien 2013, 82–87, 83.
  27. Eine internationale Konferenz sozialistischer Frauen, in Die Gleichheit. Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen, 16.4.1915, 85–87; Internationales Frauenkomitee für dauernden Frieden, Bericht Internationaler Frauenkongress Haag, Amsterdam 1915, 118f.
  28. Internationales Frauenkomitee für dauernden Frieden, Bericht Internationaler Frauenkongress Haag, 1915, 201.
  29. Dazu bspw. Lembke, Der Frauenfriedenskongress 1915 – auch ein Beitrag zur Geschichte des Pazifismus als Völkerrechtsidee, in Archiv des Völkerrechts 53 (4), 2015, 424–460.
  30. https://www.wilpf.org/
Von |2026-04-15T12:35:58+01:0016. März 2026|ForschungsErgebnisse|1 Kommentar

Amelie Herzog ist Juristin und war fünf Jahre als Universitätsassistentin (praedoc) am Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien tätig. Ihre Dissertation, die sie im Jänner 2026 verteidigte, befasst sich mit den Beiträgen von Frauen zum Völkerrecht zwischen 1899 und 1919 im deutschsprachigen Raum. Neben der Völkerrechtsgeschichte setzt sie sich auch mit feministischen Ansätzen im Recht auseinander. Sie ist Teil des 2024 gegründeten Netzwerks feministische Rechtsgeschichte.

Ein Kommentar

  1. Susanne Casanova-Mütkl 17. März 2026 at 08:46 - Reply

    Eine sehr übersichtliche, spannende Übersicht !

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