Reisen wie ein Mann? Das Spiel mit den Geschlechterrollen bei Ida Pfeiffer

Abenteuerliche Reisen um die ganze Welt und die Begegnung mit dem „Fremden“ waren im 19. Jahrhundert nicht nur Männern vorbehalten, immer mehr Frauen wagten sich in das „Unbekannte“. Auf ihren Reisen erlebte Ida Pfeiffer nicht nur Abenteuer, sondern spielte auch mit den Geschlechterrollen.

Von |2024-02-15T00:21:28+01:0015. Februar 2024|ForschungsErgebnisse|0 Kommentare

Frühneuzeitliche Briefe aus den Federn adeliger Schwestern

Briefe adeliger Frauen aus der Frühen Neuzeit berichten mitten aus ihrem Alltagsleben. Oder etwa nicht? Die Quellen beziehen sich häufig auf sehr spezifische Situationen, die sich erst durch die Rekonstruktion der komplexen Lebenswirklichkeiten ihrer Verfasserinnen erschließen lassen.

Von |2023-11-15T15:58:05+01:0015. November 2023|ForschungsAlltag|0 Kommentare

Häusliche Gewalt vor Schariagerichten im habsburgischen Bosnien-Herzegowina

Unter der k.u.k. Verwaltung konnten Schariagerichte in Bosnien-Herzegowina weiterhin Ehe- und Familienangelegenheiten von Muslim*innen nach islamischem Recht verwalten und regulieren. Welche rechtlichen Möglichkeiten boten diese Gerichte Frauen, um gegen häusliche Gewalt vorzugehen?

Von |2023-07-11T09:19:52+01:0016. Juni 2023|ForschungsErgebnisse|0 Kommentare

Die Fahrradfahrerin als Symbol der modernen Frau

Amazone oder Aphrodite, hässlich oder graziös, abstoßend oder anziehend – die ersten Radfahrerinnen polarisierten und erregten die Gemüter. Die Darstellung der sportlichen Frauen um 1900 in Karikaturen und Werbungen bewegte sich dabei zwischen zwei Extrempolen: ‚Mannweib‘ und sexualisiertes Werbesujet.

Von |2022-03-15T15:58:51+01:0015. März 2022|Gesellschaft&Geschichte|1 Kommentar

Jüdisch-nichtjüdische Begegnungen in „privaten“ Räumen im Wien des frühen 20. Jahrhunderts

In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts waren Wohnungen in Wien wichtige Kontaktzonen für Jüdinnen*Juden und Nichtjüdinnen*Nichtjuden. In vermeintlich „privaten“ Räumen lebte, arbeitete und produzierte man gemeinsam. Hier spielte die Aushandlung jüdisch-nichtjüdischer Differenzen oft eine geringere Rolle als Gender und Klasse.

Von |2022-02-14T22:15:20+01:0014. Februar 2022|ForschungsErgebnisse|0 Kommentare

Schreiben und Schweigen über Gewalt im Zweiten Weltkrieg

Während des Zweiten Weltkrieges kommunizierte das österreichische Ehepaar Olga und Ernest Adelsgruber via Feldpost, um die Entfernung zwischen ‚Front‘ und ‚Heimat‘ zu überbrücken. Welche Formen von Kriegsgewalt thematisierten sie in ihren Briefen und welche Rolle spielte dabei Geschlecht?

Von |2022-02-13T22:51:01+01:0015. Januar 2022|QuellenArbeit|0 Kommentare

Wer hat die Hosen an? – Radfahrerinnen um 1900

In den 1890ern bis kurz nach 1900 florierte das Radfahren im bürgerlichen Milieu. Doch wenn Frauen den Sattel besteigen wollten, spießten sich Kleidungskonventionen mit technischer Praktikabilität. Es entbrannte ein Meinungsstreit über Rock oder Hose, der weit mehr war als eine modische Diskussion.

Von |2021-11-21T14:11:57+01:0015. November 2021|Gesellschaft&Geschichte|0 Kommentare

Öffentlicher Raum und Geschlechtergerechtigkeit – ein Kurzfilm

Wie präsent sind Frauen im Stadtbild von Wien? Ein Interview mit Aleksandra Kołodziejczyk und Karl Wratschko über ihren Film „Präsenz“, der alle nach Frauen benannten Verkehrsflächen in Wien dokumentiert und Fragen nach einer geschlechtergerechten Stadtplanung aufwirft.

It’s a man’s world? Diplomatengattinnen auf dem Westfälischen Friedenskongress

Auf den ersten Blick erscheint der Westfälische Friedenskongress (1643–1649) als eine reine Männerveranstaltung. Viele der Gesandten wurden aber von ihren Ehefrauen begleitet. Diese eröffneten informelle Kommunikationswege und trugen so zum Funktionieren des Kongresses bei.

Von |2021-06-15T18:33:04+01:0015. Mai 2021|ForschungsErgebnisse|0 Kommentare