Jüdisch-nichtjüdische Begegnungen in „privaten“ Räumen im Wien des frühen 20. Jahrhunderts

In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts waren Wohnungen in Wien wichtige Kontaktzonen für Jüdinnen*Juden und Nichtjüdinnen*Nichtjuden. In vermeintlich „privaten“ Räumen lebte, arbeitete und produzierte man gemeinsam. Hier spielte die Aushandlung jüdisch-nichtjüdischer Differenzen oft eine geringere Rolle als Gender und Klasse.

Von |2022-02-14T22:15:20+02:0014. Februar 2022|ForschungsErgebnisse|0 Kommentare

Schreiben und Schweigen über Gewalt im Zweiten Weltkrieg

Während des Zweiten Weltkrieges kommunizierte das österreichische Ehepaar Olga und Ernest Adelsgruber via Feldpost, um die Entfernung zwischen ‚Front‘ und ‚Heimat‘ zu überbrücken. Welche Formen von Kriegsgewalt thematisierten sie in ihren Briefen und welche Rolle spielte dabei Geschlecht?

Von |2022-02-13T22:51:01+02:0015. Januar 2022|QuellenArbeit|0 Kommentare

Die Schreibmaschine – ein fortschrittliches Fraueninstrument?

Zeitgenössische Medien und ein passendes Ein- bzw. Absatzkonzept trugen dazu bei, die Schreibmaschine zu einem weiblichen Büroinstrument zu machen, obwohl sie das keineswegs hätte werden müssen. Historische Zeitungsartikel und -inserate bilden diese Entwicklung zwischen 1875 und 1914 anschaulich ab.

Von |2021-04-15T09:48:02+02:0011. April 2021|Gesellschaft&Geschichte|0 Kommentare