Schreiben und Schweigen über Gewalt im Zweiten Weltkrieg

Während des Zweiten Weltkrieges kommunizierte das österreichische Ehepaar Olga und Ernest Adelsgruber via Feldpost, um die Entfernung zwischen ‚Front‘ und ‚Heimat‘ zu überbrücken. Welche Formen von Kriegsgewalt thematisierten sie in ihren Briefen und welche Rolle spielte dabei Geschlecht?

Briefe von Olga an Ernest Adelsgruber, SFN, NL 152 I/6.

Olga Josepha Adelsgruber, geb. Prokol (1914–2010) und Ernest Adelsgruber[1] (1910–1998) stammten aus kleinbürgerlichen Verhältnissen und hatten Handwerksberufe erlernt. 1938 heirateten sie und bekamen zwei Kinder. Wie zahlreiche Aussagen in ihrer Paarkorrespondenz belegen, waren sie überzeugte Anhänger:innen des nationalsozialistischen Regimes. Ernest Adelsgruber trat bereits 1932 erstmals der NSDAP bei; nach einem halben Jahr trat er jedoch wieder aus, da er wahrscheinlich politische Repressalien befürchtete. Nach dem ‚Anschluss‘ Österreichs wurde er im Mai 1938 wieder Parteimitglied.[2]

Die rund 650 Feldpostbriefe der Eheleute aus dem Zweiten Weltkrieg sind Teil ihrer Paarkorrespondenz, die insgesamt über 1.100 Schreiben von 1928 bis 1984 umfasst. Ihre Korrespondenz wird als Teil des umfangreichen Familiennachlasses in der Sammlung Frauennachlässe (SFN) am Institut für Geschichte der Universität Wien aufbewahrt.

Die Feldpostbriefe

Olga und Ernest Adelsgruber schrieben einander von Beginn ihrer Beziehung an zahlreiche Briefe. Insofern verfügten sie bereits über ein gewisses Maß an Praxis, ihre Ehe vor allem durch das Medium verschriftlichter Worte zu führen, als der Zweite Weltkrieg begann und Ernest Adelsgruber als Teil der Wehrmacht im Ausland stationiert wurde.

Während der ersten Kriegsjahre waren die Fronten des Krieges noch fern für das Ehepaar; Olga Adelsgruber lebte mit den beiden Kindern in Wels und Wien, während Ernest Adelsgruber als Militärmusiker im heutigen Tschechien stationiert war. Nach einer Fortbildung zum Zahlmeister wurde er im Jänner 1944 nach Kroatien versetzt. Als Oberzahlmeister war er vor allem für die Versorgung seiner Truppen zuständig, zugleich aber auch im Kampfeinsatz gegen die jugoslawische Volksbefreiungsarmee, gegen die die Wehrmacht einen blutigen Guerillakrieg führte.[3] Gleichzeitig intensivierten sich die alliierten Luftangriffe gegen die Ostgebiete des deut-schen Reiches, die bis dahin vom Luftkrieg verschont geblieben waren.[4] Während der letzten Kriegsjahre waren die Eheleute unmittelbar mit verschiedenen Formen von Gewalt konfrontiert. Schilderungen ihrer Gewalterfahrungen[5] fanden in unterschiedlichem Ausmaß Eingang in ihre Korrespondenz.[6]

Schreiben über Gewalt

Olga Adelsgruber berichtete im Vergleich zu ihrem Ehemann relativ häufig und ausführlich über die Kriegsgewalt, die sie erlebte. Dies waren vor allem alliierte Luftangriffe und daraus resultierende Zerstörungen. Dabei erzählte sie aus einer persönlichen Ich-Perspektive. Recht offen äußerte sie Trauer und Entsetzen über die Zerstörungen, wobei ihre Ausführungen oft mit nationalsozialistischen Durchhalte-Parolen durchsetzt waren. Zugleich fiel es ihr mitunter schwer, das Erlebte in Worte zu fassen. In ihren Berichten beschränkte sie sich meist auf die Zerstörungen an Gebäuden und Stadtvierteln; selten schrieb sie auch über die menschlichen Opfer des Luftkrieges.

In dem Kalender notierte Ernest Adelsgruber Diverses, wie etwa seinen Werdegang in der Wehrmacht und ein kurzes Testament. Taschenkalender von Ernest Adelsgruber, 1944, SFN, NL 152 I/2.

Ihr Ehemann schrieb aus Kroatien vor allem über vordergründig harmlose Vorgänge wie Truppenbewegungen oder Versorgungsfahrten, die er meist als ungefährlich darstellte. Seine Division befand sich spätestens ab Sommer 1944 jedoch im beständigen Abwehrkampf gegen die Volksbefreiungsarmee. Gerade Straßenabschnitte stellten regelmäßig Angriffsziele dar; Truppenbewegungen waren also alles andere als risikolos.[7]

Ernest Adelsgruber überließ es oft der Fantasie seiner Ehefrau, was er tatsächlich vor Ort erlebte. Über Kämpfe und Gefechte schrieb er, wenn er diese überhaupt thematisierte, in einer allgemein gehaltenen, unpersönlichen Sprache. Der tatsächliche Informationsgehalt seiner Schilderungen war gering;[8] sie enthielten keine Details über den Ablauf der Angriffe, die Kampfhandlungen, Verwundete oder Tote:

Von den Kämpfen läßt sich nicht viel sagen, außer daß wir uns langsam vorwärtskämpfen – wohl manchmal gegen harten Widerstand, aber doch immer vorwärts.[9]

Er negierte wie in diesem Zitat seine Beteiligung an Kampfeinsätzen nicht grundsätzlich, hielt es jedoch offen, inwiefern er selbst aktiv Gewalt verübte. Eine wesentliche Strategie war dabei die Verwendung der ersten Person Plural, in deren Kollektivität er sich flüchten konnte.

Soldatische Männlichkeit im Nationalsozialismus

Nationalsozialistische Geschlechterkonzepte prägten wesentlich den Umgang mit erlebter Kriegsgewalt. Olga und Ernest Adelsgrubers bestehende Geschlechterordnung entsprach prinzipiell einer bürgerlich geprägten mit entsprechender Rollenverteilung; in diese integrierten sie bereitwillig nationalsozialistische Geschlechternormen. Ihre Korrespondenz diente dabei als wesentlicher Ort, sich diese Geschlechterentwürfe anzueignen und einzuüben.

Aus Ernest Adelsgrubers Briefen geht deutlich hervor, wie sehr er sich am Ideal der soldatischen Männlichkeit orientierte, das im Nationalsozialismus zum hegemonialen Leitbild von Männlichkeit erhoben wurde. Diese Vorstellung von Männlichkeit drehte sich um Martialität, Disziplin und Härte im Sinne emotionaler Abschottung.[10] Ernest Adelsgruber vermied es, vermeintlich feminine Emotionen[11] wie Angst, Machtlosigkeit oder auch nur Ratlosigkeit in seinen Briefen zu thematisieren. Die Verhaltensmaxime der Härte war für ihn leitgebend im Umgang mit allen Formen von Kriegserlebnissen in der Kommunikation mit seiner Ehefrau. Dies betraf nicht nur seine Erlebnisse an der ‚Front‘, sondern auch seine Reaktionen auf die Luftangriffe gegen die ‚Heimat‘:

Da heißt es die Zähne zusammenbeißen, um nicht die so notwendige Ruhe einzubüßen und die Nerven zu verlieren! […] Hart und anpassend gegen das grausame Geschick. Es ist die einzige Rettung – gegen andere und gegen sich selbst hart sein […][12]

Das Geschlechterkonzept der soldatischen Männlichkeit hatte für Ernest Adelsgruber eine orientierungsstiftende Funktion. Er versuchte in seinen Briefen, seine Erlebnisse und Empfindungen in bekannte Sinneszusammenhänge einzuordnen und auf das scheinbar ‚natürliche‘ Wissen, wie er als Mann im Krieg zu agieren hatte, zurückzugreifen.

Nationalsozialistische Weiblichkeitsentwürfe im ‚totalen Krieg‘

Das Ideal der soldatischen Männlichkeit wurde im ‚totalen Krieg‘ zum Leitbild für die gesamte ‚Volksgemeinschaft‘ erhoben und damit auch für Frauen relevant.[13] Es bestanden jedoch geschlechtsspezifische Unterschiede; für Frauen waren diese Werte, die einem soldatisch-männlichen Kontext entliehen waren, von geringerer Verbindlichkeit.

Auch Olga Adelsgruber eiferte ihrem Ehemann nach und entwarf sich als Pendant zu ihm in ihren Briefen als Soldatenfrau an der ‚Heimatfront‘, die dem Luftkrieg standhaft trotzte. Ähnlich wie Ernest Adelsgruber griff sie auf die Bewältigungsstrategien und Sinnstiftungsangebote zurück, die dieser Geschlechterentwurf anbot, etwa indem sie versuchte, sich und ihr Verhalten im Kontext von Luftalarm und -angriffen als emotional beherrscht zu inszenieren. Dabei schrieb sie oft über ihre nervösen Nachbarinnen als Negativbeispiel, um sodann ihr eigenes Verhalten umso ruhiger und besonnener erscheinen zu lassen.

Im Nachlass finden sich sieben Briefe, die Olga Adelsgruber gegen/nach Kriegsende an ihren Ehemann verfasste, aber nicht mehr versenden konnte. Ernest Adelsgruber hatte diese Briefe nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft nicht gelesen; die Briefe waren original verschlossen. Briefe von Olga an Ernest Adelsgruber, SFN, NL 152 I/6.

Deutlich überwiegt in ihren Briefen die Orientierung an den Handlungsmaximen der Willensstärke und Unnachgiebigkeit, jedoch finden sich auch Bruchstellen. Die Erwartungen an sie als Soldatenfrau konnten in einen Konflikt mit ihrem Bedürfnis treten, Emotionen wie Angst, Verzweiflung und Erschöpfung zu äußern. Gerade in Briefen, die sie unmittelbar nach überstandenen Angriffen schrieb, gab sie diesem Bedürfnis manchmal nach:

Heute habe ich Nerven zum Explodieren. Im Keller ißt man die Suppe […] – der Junge schreit wie am Spieß – Olga [ihre Tochter, L. K.] folgt nicht – da möchte ich am liebsten auf und davon.[14]

Einschränkend muss allerdings konstatiert werden, dass sich Olga Adelsgruber nach solchen Gefühlsausbrüchen bemühte, wieder Selbstbeherrschung zu demonstrieren und sich in den Geschlechterentwurf der disziplinierten, tapferen Soldatenfrau einzuschreiben.[15] Wenige Zeilen nach dem obigen Zitat beeilte sie sich ihrem Ehemann zu versichern, dass sie zu Hause nicht nur als Soldatenfrau, sondern auch als Mutter weiterhin die Kontrolle bewahre:

Diese Geduld die man für die Kleinen braucht – da müssen die Nerven eisern gehalten werden, um ja nicht durchzugehen.[16]

Schweigen über Gewalt

Nicht alle Formen der Kriegsgewalt hielt das Ehepaar gleichermaßen in seiner Feldpost fest. Was in der Korrespondenz nicht explizit oder kaum thematisiert wurde, waren etwa das aktive Gewalthandeln der eigenen Seite bzw. eigenen Person, detaillierte Beschreibungen der Gewalteinwirkung auf menschliche Körper, Verwundungen, der Prozess des Sterbens sowie Gewaltexzesse gegen Zivilist:innen, sexuelle Gewalt und Völkermord.

Dies heißt keineswegs, dass Olga und Ernest Adelsgruber nichts von alldem wussten. Im Gegenteil bildete das Wissen um die mannigfaltigen Formen der Gewalt des deutschen Eroberungs- und Vernichtungskrieges den wesentlichen Hintergrund, vor dem die Briefe geschrieben wurden und auf dem die nationalsozialistischen Geschlechterentwürfe fußten. Dieses Gewaltwissen war auf beiden Seiten präsent und musste nicht explizit ausformuliert werden; es reichten Andeutungen, um sich zu verständigen:

[…] vormachen kannst Du mir auch nichts, ich weiß schon wie es dort unten bei Euch zugeht und schließlich höre ich es ab und zu von den anderen.[17]

Warum die Eheleute auf diese Formen der Gewalt in ihren Briefen nicht explizit eingingen, hat mehrere Gründe. Zum einen spielten wahrscheinlich Zensur sowie Rücksichtnahme auf den oder die Partner:in eine gewisse Rolle, wieso sie sich dazu entschieden, gewisse Aspekte des Krieges in ihren Briefen auszulassen. Zum anderen waren die Sinnstiftungsangebote nationalsozialistischer Geschlechterentwürfe auch nur begrenzt. Manchen extremen Gewalterlebnissen wie etwa dem Luftkrieg, dem immer mehr Menschen im nahen Umfeld zum Opfer fielen, oder den Plünderungen, Vergewaltigungen und Hinrichtungen auf dem Balkan ließ sich nicht immer ein Sinn abgewinnen.

Der Vormarsch alliierter Truppen, der Zusammenbruch der NS-Herrschaft und die Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 erschütterten schließlich den nationalsozialistischen Deutungshorizont der Eheleute zutiefst. Das Gefühl, keinen Ausdruck für das Erlebte finden zu können, beschrieb Olga Adelsgruber am Tag der Kapitulation:

Ich konnte Dir die letzten Tage nicht mehr schreiben – erstens hätte es keinen Sinn mehr gehabt – und dann stürmte und stürmt auch heute noch so viel Neues und Über-wältigendes auf uns Menschen ein – daß wir es gar nicht fassen können.[18]

Lisa Kirchner

Anmerkungen

[1] Bei den Namen handelt es sich aus Personen- und Datenschutzgründen um Pseudonyme.

[2] Vgl. Wiederaufnahmeantrag in die NSDAP von Ernest Adelsgruber, 9. Juni 1938, deutsches Bundesarchiv, Sammlung Parteikorrespondenz (PK), R 9361 II/752809.

[3] Vgl. zum Krieg der Wehrmacht auf dem Balkan: Schmid, Sanela: Deutsche und italienische Besatzung im Unabhängigen Staat Kroatien. 1941 bis 1943/45, Berlin/Boston 2020; Schmi-der, Klaus: Der jugoslawische Kriegsschauplatz (Januar 1943 bis Mai 1945), in: Karl-Heinz Frieser (Hg.): Die Ostfront 1943/44. Der Krieg im Osten und an den Nebenfronten, Mün-chen/Stuttgart 2007, S. 1009-1088.

[4] Vgl. Stargardt, Nicholas: Der deutsche Krieg. 1939-1945, Frankfurt a. M. 2015, hier S. 556-558.

[5] Vgl. zum Erfahrungsbegriff: Latzel, Klaus: Vom Kriegserlebnis zur Kriegserfahrung. Theo-retische und methodische Überlegungen zur erfahrungsgeschichtlichen Untersuchung von Feldpostbriefen, in: Militärgeschichtliche Zeitschrift 56/1 (1997), S. 1-30.

[6] Ein Teil der Paarkorrespondenz der Eheleute Adelsgruber ist bereits in Form eines Beitrags von Christa Hämmerle ausgewertet worden: Hämmerle, Christa: Gewalt und Liebe – inei-nander verschränkt. Paarkorrespondenzen aus zwei Weltkriegen: 1914/18 und 1939/45, in: dies./Ingrid Bauer (Hg.): Liebe schreiben. Paarkorrespondenzen im Kontext des 19. und 20. Jahrhunderts, Göttingen 2017, S. 171-230.

[7] Vgl. Schraml, Franz: Kriegsschauplatz Kroatien. Die deutsch-kroatischen Legions-Divisionen 369., 373., 392. Inf.-Div. (kroat.). 2., überarb. Auf., Aachen 2019, insb. S. 251-269. Die Darstellungen von Franz Schraml, selbst ehemaliger Wehrmachtsoffizier, sind auf-grund ihrer politischen Einfärbung und verklärenden Perspektive mit Vorsicht zu lesen. Sei-ne Dokumentation, die in Erstauflage 1962 erschien, ist jedoch die detaillierteste, die für die 392. Infanterie-Division der Wehrmacht, der auch Ernest Adelsgruber angehörte, vorliegt.

[8] Ein möglicher Grund für Ernest Adelsgrubers Zurückhaltung kann die Angst vor Zensurbe-stimmungen sein, die die Weitergabe militärisch relevanter Informationen sowie ‚wehr-kraftszersetzender‘ Äußerungen unterbinden sollten. Letztlich lässt sich die genaue Auswir-kung der Zensur auf die Briefinhalte der Eheleute nicht vollständig bestimmen. Aus ihrer Paarkorrespondenz wird zumindest ersichtlich, dass sie sich bemühten, sich an den offiziel-len Schreibvorgaben auszurichten. Zugleich fanden sie immer wieder Möglichkeiten, die Zensurbehörden zu umgehen, beispielsweise indem sie Codes verwendeten oder Briefe an Soldaten auf Heimaturlaub mitgaben. Vgl. zur Zensur: Ziemann, Benjamin: Feldpostbriefe und ihre Zensur in den zwei Weltkriegen, in: Klaus Beyrer/Norbert Abels/Hans-Christian Täubrich (Hg.): Der Brief. Eine Kulturgeschichte der schriftlichen Kommunikation, Heidel-berg 1996, S. 163-171.

[9] Ernest an Olga Adelsgruber, 22. Jänner 1944, SFN, NL 152 I/7.

[10] ‚Klassische’ Elemente soldatischer Männlichkeit wie Disziplin und Kampfbereitschaft wur-den im Nationalsozialismus um Eigenschaften wie Fanatismus und ideologische Unerschüt-terlichkeit sowie eine massive Erhöhung freiwilliger Gewaltbereitschaft erweitert. Neben der Wehrmacht spielten nationalsozialistische Kampfbünde wie die SA und SS dabei eine wesentliche Rolle. Vgl. Kühne, Thomas: Kameradschaft. Die Soldaten des nationalsozialis-tischen Krieges und das 20. Jahrhundert, Göttingen 2006; Werner, Frank: Soldatische Männ-lichkeit im Vernichtungskrieg. Geschlechtsspezifische Dimensionen der Gewalt in Feld-postbriefen 1941-1944, in: Veit Didczuneit/Jens Ebert/Thomas Jander (Hg.): Schreiben im Krieg – Schreiben vom Krieg. Feldpost im Zeitalter der Weltkriege, Essen 2011, S. 283-294.

[11] Vgl. Frevert, Ute: Emotions in History. Lost and Found, Budapest 2011, insb. S. 128-135.

[12] Ernest an Olga Adelsgruber, 2. April 1944, SFN, NL 152 I/7.

[13] Vgl. Werner, Frank: „Es ist alles verkehrt in der Welt“. Eine Ehe als Leistungsgemeinschaft im Krieg, in: Klaus Latzel/Elissa Mailänder/Franka Maubach (Hg.): Geschlechterbeziehun-gen und „Volksgemeinschaft“, Göttingen 2018, S. 175-196, hier S. 180.

[14] Olga an Ernest Adelsgruber, 15. November 1944, SFN, NL 152 I/6.

[15] Vgl. auch das Prinzip des ‚Self-Governing‘: Hämmerle, Christa: Between Instrumentalisa-tion and Self-Governing. (Female) Ego-Documents in the Age of Total War, in: François-Joseph Ruggiu (Hg.): The Uses of First Person Writings. Africa, America, Asia, Europe = Les usages des écrits du for privé, Oxford 2013, S. 263-284.

[16] Olga an Ernest Adelsgruber, 15. November 1944, SFN, NL 152 I/6.

[17] Olga an Ernest Adelsgruber, 7. Jänner 1944, SFN, NL 152 I/6.

[18] Olga an Ernest Adelsgruber, 8. Mai 1945, SFN, NL 152 I/6.

Von |2022-02-13T22:51:01+02:0015. Januar 2022|QuellenArbeit|0 Kommentare

Lisa Kirchner hat Geschichte und Politikwissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie das Masterprogramm Matilda an der Universität Wien und der Central European University Budapest studiert. Der Titel ihrer Masterarbeit lautet „Geschlecht – Gewalt – Erfahrung. Die Paarkorrespondenz Olga und Ernest Adelsgrubers aus dem Zweiten Weltkrieg“. Aktuell arbeitet sie an einem Promotionsprojekt zu kriegerischen und sexuellen Gewalterfahrungen in Selbstzeugnissen des Ersten Weltkrieges (Österreich-Ungarn).

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