Feminist Visual History? Kuratorische Strategien in der Ausstellung „Alles Arbeit“

Fragen feministischen Kuratierens standen in letzter Zeit wiederholt im Fokus. Die Ausstellung ‚Alles Arbeit“ versteht sich als Beitrag in diesem Feld. Sie geht Fragen von Arbeit, Geschlecht und Verteilungsgerechtigkeit nach – und versucht, Visual History im Ausstellungsraum zu betreiben.

Von & |2026-04-16T16:41:43+01:0015. April 2026|Gesellschaft&Geschichte|0 Kommentare

Frieden durch Recht: Eine kurze Geschichte von Aktivistinnen im Völkerrecht

Im ausgehenden 19. Jahrhundert beeinflussten pazifistische Frauen die Entwicklung des Völkerrechts. Ihre Beteiligung an völkerrechtlichen Debatten wird in der Geschichtsschreibung jedoch weitgehend vernachlässigt. Der folgende Beitrag stellt drei Frauen vor, die sich mit dem Völkerrecht befassten.

Von Amelie Herzog|2026-04-15T12:35:58+01:0016. März 2026|ForschungsErgebnisse|1 Kommentar

„Dank Deiner lieben Gesellschaft“. Kunden und sexuelle Arbeit im Wien der 1950er Jahre

Obwohl Kunden die größte Akteursgruppe im Kontext sexueller Arbeit darstellen, wurden sie in der historischen Forschung bislang weitgehend vernachlässigt. Der Beitrag nutzt Briefe eines Stammkunden aus den 1950er Jahren, um die Perspektive der Nachfrageseite sichtbar zu machen.

Von Nora Lehner|2026-02-15T12:16:20+01:0015. Februar 2026|QuellenArbeit|0 Kommentare

Übersetzen zwischen Broterwerb und frauenpolitischer Praxis: Das Beispiel Jenny Hirsch

Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wird Übersetzen für Frauen zur Erwerbsquelle und zum politischen Werkzeug. In Jenny Hirschs (1829–1902) Wirken verbinden sich beide Ebenen und verleihen der frühen Frauenbewegung in Deutschland neue Durchschlagskraft.

Von Julia Kölbl|2026-01-15T19:20:28+01:0015. Januar 2026|ForschungsErgebnisse|0 Kommentare

Soldatische Männlichkeit in der Werkszeitung der Wiener Hammerbrotwerke

Im Zweiten Weltkrieg veröffentlichte die Wiener Großbäckerei Hammerbrotwerke in ihrer Werkszeitung Feldpost von zur Wehrmacht eingezogenen Mitarbeitern. Die Briefe zeigen, wie Soldaten Geschlechterbilder und männlich-soldatische Sinnangebote zur Orientierung und Selbstinszenierung nutzten.

Von Marion Wittfeld|2026-03-17T14:28:55+01:0015. Dezember 2025|QuellenArbeit|0 Kommentare

Zwischen Ausschluss und Anerkennung: Weibliche Autorschaft im Mittelalter

Frauen des Mittelalters sind als Autorinnen kaum bekannt. Dennoch gab es vermutlich weit mehr als gemeinhin angenommen wird. Eleonore von Schottland (1433–1480) ist ein gutes Beispiel dafür, wie mittelalterliche weibliche Autorschaft in der Forschung diskutiert wird.

Von Ruth Isser|2025-10-15T05:38:29+01:0015. Oktober 2025|ForschungsErgebnisse|0 Kommentare

Überzeitliche Verbundenheit: Historische Romane, Frühe Neuzeit und feministische Debatten

Historische Romane erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. In Romanen, die in der Frühen Neuzeit spielen, werden dabei verstärkt aktuelle Fragen um Geschlechterrollen verhandelt. Dabei entsteht die Fiktion einer epochenübergreifenden Verbundenheit der Frauen im Kampf gegen das Patriarchat.

Von Lena Oetzel|2025-09-15T07:37:25+01:0015. September 2025|Gesellschaft&Geschichte|1 Kommentar
Überblick

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