„So geen wir groß swannger“, oder: Albrecht Achilles wird Vater

Vaterschaften sowie damit verbundene Handlungen und Erwartungen wurden vor allem im Hinblick auf den spätmittelalterlichen Hochadel bisher kaum untersucht. Die umfangreich erhaltene Korrespondenz des Kurfürsten Albrecht „Achilles“ von Brandenburg (1414–1486) bietet einen Einblick in die Thematik.

Von |2026-07-15T19:12:11+01:0015. Juli 2026|QuellenArbeit|0 Kommentare

„Haltlos mit Wandertrieb“. Psychiatrische Diagnose, weiblicher Normbruch und die Historizät des ärztlichen Blicks

Was eine psychiatrische Diagnose über eine Patientin aussagt, sagt immer auch etwas über die Norm aus, von der sie abweicht. Anhand zweier Fälle aus dem Grazer Feldhof lässt sich zeigen, wie 1945 Überlebensstrategien als Krankheitssymptome gelesen wurden.

Von Stefanie Pöschl|2026-06-17T17:25:04+01:0015. Juni 2026|QuellenArbeit|0 Kommentare

Feminist Visual History? Kuratorische Strategien in der Ausstellung „Alles Arbeit“

Fragen feministischen Kuratierens standen in letzter Zeit wiederholt im Fokus. Die Ausstellung ‚Alles Arbeit“ versteht sich als Beitrag in diesem Feld. Sie geht Fragen von Arbeit, Geschlecht und Verteilungsgerechtigkeit nach – und versucht, Visual History im Ausstellungsraum zu betreiben.

Von Samuel Hofstadler & Eva Tropper|2026-04-16T16:41:43+01:0015. April 2026|Gesellschaft&Geschichte|0 Kommentare

Frieden durch Recht: Eine kurze Geschichte von Aktivistinnen im Völkerrecht

Im ausgehenden 19. Jahrhundert beeinflussten pazifistische Frauen die Entwicklung des Völkerrechts. Ihre Beteiligung an völkerrechtlichen Debatten wird in der Geschichtsschreibung jedoch weitgehend vernachlässigt. Der folgende Beitrag stellt drei Frauen vor, die sich mit dem Völkerrecht befassten.

Von Amelie Herzog|2026-04-15T12:35:58+01:0016. März 2026|ForschungsErgebnisse|1 Kommentar

„Dank Deiner lieben Gesellschaft“. Kunden und sexuelle Arbeit im Wien der 1950er Jahre

Obwohl Kunden die größte Akteursgruppe im Kontext sexueller Arbeit darstellen, wurden sie in der historischen Forschung bislang weitgehend vernachlässigt. Der Beitrag nutzt Briefe eines Stammkunden aus den 1950er Jahren, um die Perspektive der Nachfrageseite sichtbar zu machen.

Von Nora Lehner|2026-02-15T12:16:20+01:0015. Februar 2026|QuellenArbeit|0 Kommentare

Übersetzen zwischen Broterwerb und frauenpolitischer Praxis: Das Beispiel Jenny Hirsch

Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wird Übersetzen für Frauen zur Erwerbsquelle und zum politischen Werkzeug. In Jenny Hirschs (1829–1902) Wirken verbinden sich beide Ebenen und verleihen der frühen Frauenbewegung in Deutschland neue Durchschlagskraft.

Von Julia Kölbl|2026-01-15T19:20:28+01:0015. Januar 2026|ForschungsErgebnisse|0 Kommentare

Soldatische Männlichkeit in der Werkszeitung der Wiener Hammerbrotwerke

Im Zweiten Weltkrieg veröffentlichte die Wiener Großbäckerei Hammerbrotwerke in ihrer Werkszeitung Feldpost von zur Wehrmacht eingezogenen Mitarbeitern. Die Briefe zeigen, wie Soldaten Geschlechterbilder und männlich-soldatische Sinnangebote zur Orientierung und Selbstinszenierung nutzten.

Von Marion Wittfeld|2026-03-17T14:28:55+01:0015. Dezember 2025|QuellenArbeit|0 Kommentare
Überblick

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