„Mutlosigkeit zum Kind“. Schwangerschaftsabbruch im Nachkriegsdeutschland

In den Nachkriegsjahren 1945 bis 1949 wurde um eine Neuregelung des „Abtreibungsparagrafen“ 218 gerungen. Eine Landtagsdebatte in Sachsen-Anhalt zeigt, dass die Argumentationen der bürgerlichen Parteien und die der sozialistischen SED die gleiche Leerstelle aufweisen: das Recht auf körperliche Selbstbestimmung der Frau.

Von |2023-03-15T18:38:18+01:0013. März 2023|QuellenArbeit|0 Kommentare

Noch nie dagewesen? Die Gründung des Wiener Frauen-Erwerb-Vereins 1866

Dieser Beitrag thematisiert die Erfahrungswerte und Initiativen, die die Gründung des Wiener Frauen-Erwerb-Vereins 1866 begleiteten. Die scheinbar mit nichts als Zuversicht ans Werk gehenden Frauen hatten bereits Knowhow gesammelt und Netzwerke etabliert, die sie für ihre Zwecke nutzen konnten.

Von |2022-12-02T13:01:27+01:001. Dezember 2022|ForschungsErgebnisse|0 Kommentare

Katholische Frauen im Austrofaschismus. Das Recht auf Erwerbsarbeit für alle Frauen?

Im April 1937 hielt Fanny Starhemberg, zentrale Vertreterin der katholischen Frauenbewegung, eine Rede über „Die wirtschaftliche Funktion der Frau“. Darin verteidigte sie das Recht der Frau auf Erwerbsarbeit, verknüpfte dieses aber mit einer „gottgewollten“ Geschlechter- und Gesellschaftshierarchie.

Von |2022-12-16T07:51:58+01:0015. November 2022|QuellenArbeit|0 Kommentare