Feministische Forschung: für immer, für alle
Mit PHAIDRA, dem Repositorium der Universität Wien, lässt sich feministischer Forschungsoutput langfristig sichern und sichtbar machen.
Mit PHAIDRA, dem Repositorium der Universität Wien, lässt sich feministischer Forschungsoutput langfristig sichern und sichtbar machen.
Im Mittelalter wurden Frauen unterdrückt – oder? In diesem Beitrag geht es um eine Geschichte, in der Modernes und Vergangenes aufeinanderstoßen und sich herausstellt, dass alles viel komplizierter ist, als es scheinen mag.
Im Jahr 1956 wurde in Wien eine “weibliche” Schaufensterpuppe wegen angeblicher Jugendgefährdung durch “Reizung der Lüsternheit” angezeigt. Der Fall gibt Einblicke in die damalige Geschlechter- und Sexualmoral.
In der k. u. k. Monarchie konnten „Entehrungen unter Zusage der Ehe” militärstrafrechtlich verfolgt werden. Was erzählen solche Entehrungsanzeigen über die Handlungsmöglichkeiten von Frauen vor dem Militärgericht?
Dieser Beitrag thematisiert die Erfahrungswerte und Initiativen, die die Gründung des Wiener Frauen-Erwerb-Vereins 1866 begleiteten. Die scheinbar mit nichts als Zuversicht ans Werk gehenden Frauen hatten bereits Knowhow gesammelt und Netzwerke etabliert, die sie für ihre Zwecke nutzen konnten.
Im April 1937 hielt Fanny Starhemberg, zentrale Vertreterin der katholischen Frauenbewegung, eine Rede über „Die wirtschaftliche Funktion der Frau“. Darin verteidigte sie das Recht der Frau auf Erwerbsarbeit, verknüpfte dieses aber mit einer „gottgewollten“ Geschlechter- und Gesellschaftshierarchie.
Bis zu 30.000 Kinder österreichischer Frauen und alliierter Soldaten wurden laut Schätzungen zwischen 1945 und 1956 geboren. Viele von ihnen erlebten in ihrer Kindheit und Jugend Stigmatisierung und Ausgrenzung.
Bis heute existiert der kontrovers diskutierte Abtreibungsparagraf § 218. Auch die organisierte Ärztinnenschaft debattierte rege und widersprüchlich über die Zugänglichkeit, Bedeutung und Folgen des Schwangerschaftsabbruchs.
Der Verein Frida feiert heuer sein 30. Jubiläum. Nachdem im ersten Beitrag die Geschichte von Frida skizziert wurde, wird das Interviewprojekt mit Frida-Mitgründerinnen* sowie seine Methodik und die Beweggründe vorgestellt.
Im Austrofaschismus sollte die Doppelverdienerverordnung die wenigen Wissenschafterinnen, die an der Universität Wien tätig waren, aus dieser verdrängen. Der Plan ging aber nur zum Teil auf.