Noch nie dagewesen? Die Gründung des Wiener Frauen-Erwerb-Vereins 1866

Dieser Beitrag thematisiert die Erfahrungswerte und Initiativen, die die Gründung des Wiener Frauen-Erwerb-Vereins 1866 begleiteten. Die scheinbar mit nichts als Zuversicht ans Werk gehenden Frauen hatten bereits Knowhow gesammelt und Netzwerke etabliert, die sie für ihre Zwecke nutzen konnten.

Von |2022-12-02T13:01:27+01:001. Dezember 2022|ForschungsErgebnisse|0 Kommentare

Jüdisch-nichtjüdische Begegnungen in „privaten“ Räumen im Wien des frühen 20. Jahrhunderts

In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts waren Wohnungen in Wien wichtige Kontaktzonen für Jüdinnen*Juden und Nichtjüdinnen*Nichtjuden. In vermeintlich „privaten“ Räumen lebte, arbeitete und produzierte man gemeinsam. Hier spielte die Aushandlung jüdisch-nichtjüdischer Differenzen oft eine geringere Rolle als Gender und Klasse.

Von |2022-02-14T22:15:20+01:0014. Februar 2022|ForschungsErgebnisse|0 Kommentare

„…ob er mit seiner Eheschließung der Volksgemeinschaft nützt.“

Während des nationalsozialistischen Regimes wurde Ehevermittlung als Verpflichtung gegenüber der „Volksgemeinschaft“ inszeniert. Zur Durchsetzung „rassenhygienischer“ Vorstellungen wurden eigene Ehevermittlungsstellen eingerichtet, die als bevölkerungspolitisches Instrument dienen sollten.

Von |2022-09-13T14:15:33+01:0015. Dezember 2021|ForschungsErgebnisse|0 Kommentare

It’s a man’s world? Diplomatengattinnen auf dem Westfälischen Friedenskongress

Auf den ersten Blick erscheint der Westfälische Friedenskongress (1643–1649) als eine reine Männerveranstaltung. Viele der Gesandten wurden aber von ihren Ehefrauen begleitet. Diese eröffneten informelle Kommunikationswege und trugen so zum Funktionieren des Kongresses bei.

Von |2021-06-15T18:33:04+01:0015. Mai 2021|ForschungsErgebnisse|0 Kommentare

Theaterunternehmerinnen im 19. Jahrhundert

Das Thema „Frauen in Führungspositionen am Theater“ ist historisch wie gegenwärtig in der Forschung kaum beachtet. Mit der mikrogeschichtlichen Untersuchung zweier Theaterunternehmerinnen des ausgehenden 19. Jahrhunderts, Anna Blumlacher und Alexandrine von Schönerer, wird dieses Forschungsdesiderat nun erstmals bearbeitet.