Der „gottgewollte“ Platz der Frau an der Uni Wien ab 1933
Im Austrofaschismus sollte die Doppelverdienerverordnung die wenigen Wissenschafterinnen, die an der Universität Wien tätig waren, aus dieser verdrängen. Der Plan ging aber nur zum Teil auf.
Im Austrofaschismus sollte die Doppelverdienerverordnung die wenigen Wissenschafterinnen, die an der Universität Wien tätig waren, aus dieser verdrängen. Der Plan ging aber nur zum Teil auf.
Kulturinstitute werden gerne aus der Vogelperspektive beforscht. Hierarchien, politische Arbeitsvorgaben und Institutsleiter stehen meist im Fokus ihrer Geschichten. Ohne die Geschichten ihrer Akteur:innen fallen jedoch wichtige Aspekte der kulturdiplomatischen Arbeit dieser Institute aus dem Bild.
Das Keuchen beginnt leise, sodass es den Fernsehsprecher nicht übertönt – Bildschnitt – ein Soldat plagt sich schwer bepackt und laut keuchend einen Hang hinauf. Die Anstrengung verzerrt ihm das Gesicht bis er schließlich mit einem gekeuchten „Scheiße“ aus dem Bildausschnitt tritt.
Jeden Donnerstag publiziert das mehrsprachige Blogjournal Public History Weekly Beiträge zu Geschichte, Politik und Didaktik. Wieso das 2013 gestartete Projekt erfolgreich ist und was zukünftig geplant ist, berichten die Redakteurinnen Isabella Schild und Judith Breitfuß.
Die Schweiz und Österreich gingen in der Regelung des Schutzalters unterschiedliche Wege. Gleichwohl zeigen sich in Strafprozessen frappante Ähnlichkeiten: Fotografien fungierten in beiden Ländern als wichtiges Beweisstück und entschieden wesentlich über die „Schutzwürdigkeit“ unmündiger Mädchen.
Modern, fröhlich, beliebt – diese Attribute versprach die Werbung Frauen bereits in den 1930er und 40er Jahren, um sie zum Kauf der neuen Wegwerfbinde Camelia zu animieren. Ein Beitrag über alte Vorurteile und neue Verheißungen, die auch heutzutage noch nachwirken.
Foto: Bernadette Edtmaier Wenn gegenwärtige Judenfeindschaft thematisiert wird, dann ist vielfach von jungen Männern die Rede, nicht aber von jungen Frauen. Bedeutet dies, dass junge Frauen nicht antisemitisch sind? Ein Beitrag zur Sichtbarkeit und Sichtbarmachung eines gesellschaftlichen Problems.
Die Muse Kalliope. Die Geschlechterforschung versteht sich als interdisziplinär und kokettiert bisweilen mit einem Selbstverständnis als ‚undiszipliniert‘. Was aber bedeuten diese Selbstverortungen für die Integration einer Geschlechterperspektive in die bestehenden Wissenschaftsdisziplinen und für ihre Konstitution als eigenständige Wissenschaft?
Aufklärung über den weiblichen Orgasmus. Nicht nur auf die ,richtigen‘ Worte, sondern auch auf Anschaulichkeit wurde Wert gelegt. Grafik aus: Siegfried Schnabl: Mann und Frau intim, 1983, S. 81. Sind Orgasmen nicht immer und überall gleich – ob jetzt oder früher, ob im Kapitalismus oder im Sozialismus? Nein! So hätte die Antwort der DDR-Führung gelautet. Wer wissen will, woher diese Antwort kam und warum dabei vor allem der weibliche Orgasmus eine Rolle spielte, sollte jetzt weiterlesen.
Der Lesesaal des STICHWORT. (Quelle: STICHWORT) STICHWORT, das Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung, entstand aus der Neuen Frauenbewegung in Österreich und ist nach wie vor Ort der Bewegung und der Bewegungsgeschichte. Als einziges autonomes Frauen*archiv in Österreich bietet STICHWORT FrauenLesbenTrans eine einmalige Sammlung an Beständen zur Neuen Frauenbewegung.