Junges Forschungsnetzwerk Frauen- und Geschlechtergeschichte

Blog-Tipp: „Aufbruch der Frauen“

Wer mehr über die frauenbewegte Medienlandschaft in Österreich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfahren oder aber Kenntnisse über die „Querelle des femmes“ im 15. und 16. Jahrhundert auffrischen möchte, kann auf dem Forschungsblog der Österreichischen Nationalbibliothek wertvolle Anregungen erhalten.

Per Hinrichtung ins Himmelreich?

Um die Chancen auf ein Leben nach dem Tod nicht durch die Sünde des ‚Selbstmords‘ aufs Spiel zu setzen, griffen suizidale Frauen und Männer im frühneuzeitlichen Europa mitunter zu drastischen Mitteln: Sie provozierten bewusst ihre eigene Hinrichtung. Dieser Beitrag erläutert die Logik dieser Form von indirekter Selbsttötung und skizziert mögliche Fragestellungen eines in Vorbereitung befindlichen […]

Die „verschmitzte“ Dienstmagd Crispina Helena

Sie wimmeln überall, haben ununterbrochen Sex, sind ungezogen und unnachgiebig. Sie klauen und sie lügen, sind hoffärtig und gotteslästerlich. Jahrhundertelang stand besonders der weibliche Teil des Gesindes im Brennpunkt diskursiver Öffentlichkeiten. Ein Quellenbeispiel aus den zahllosen Verordnungen, Verurteilungs- und wenigen Verteidigungsschriften aus den Gebieten des Rechts, der Theologie, der Ökonomie und der Trivialliteratur.

Arbeit vor Ort

Von 1867 bis 2005 stand in Hohenau an der March die von der Familie Strakosch gegründete Zuckerfabrik und bot eine große Zahl an Arbeitsplätzen. Das Ortsmuseum übernahm nun die Archivbestände des Unternehmens. Eine regional- und geschlechtergeschichtliche Spurensuche.

Judenfeindschaft unter jungen Frauen?

Wenn gegenwärtige Judenfeindschaft thematisiert wird, dann ist vielfach von jungen Männern die Rede, nicht aber von jungen Frauen. Bedeutet dies, dass junge Frauen nicht antisemitisch sind? Ein Beitrag zur Sichtbarkeit und Sichtbarmachung eines gesellschaftlichen Problems.

Alles META?

Startseite des META-Katalogs

Wer nach feministischer Lektüre und geschlechtergeschichtlichem Archivgut sucht, hat eine neue Erstadresse. Der META-Datenkatalog lässt Nutzer_innen die Bestände unterschiedlichster deutschsprachiger Lesben-/Frauenarchive, -bibliotheken und -informationsstellen durchsuchen. Und das online auch von zu Hause aus! Hinter dieser vielleicht einfach erscheinenden virtuellen Vernetzung stecken aber auch Denkarbeit und technische Ressourcen.

Geschlechterforschung – interdisziplinär und un/diszipliniert?!

Die Geschlechterforschung versteht sich als interdisziplinär und kokettiert bisweilen mit einem Selbstverständnis als ‚undiszipliniert‘. Was aber bedeuten diese Selbstverortungen für die Integration einer Geschlechterperspektive in die bestehenden Wissenschaftsdisziplinen und für ihre Konstitution als eigenständige Wissenschaft? Der Beitrag geht diesen Fragen aus einer politikwissenschaftlichen Perspektive nach und plädiert für eine gesellschaftskritische Geschlechterforschung, die die gegenwärtigen gesellschaftlichen […]

50 Shades of Polyamorie: Warum es wichtig ist, was über Mehrfachbeziehungen in der Zeitung steht

Polyamorie – das sind laut akademischer Definition „Emotionale und sexuelle Mehrfachbeziehungen unter dem Wissen aller Beteiligten“. Ent- oder widerspricht diese akademische Zuschreibung der Eigenwahrnehmung sowie der medialen Fremddarstellung? Oder hat ‚die Wissenschaft‘ bis jetzt etwas Essentielles übersehen?

Geschlechterverhältnisse im Austrofaschismus!

Am 09.01.2016 wird in Wien „Perspektivenwechsel. Geschlechterverhältnisse des Austrofaschismus“ der Österreichischen Zeitschrift für Geschichtswissenschaften (ÖZG) 27/2016/3 präsentiert. Das Heft unternimmt einen Aufschlag neuester Forschungen der Frauen- und Geschlechtergeschichte zur Zeit zwischen 1933/34 und 1938 in Österreich und wirft einen ergänzenden Blick auf den Franquismo und den Spanischen Bürger*innenkrieg.

Orgasmus dank Sozialismus?

Sind Orgasmen nicht immer und überall gleich – ob jetzt oder früher, ob im Kapitalismus oder im Sozialismus? Nein! So hätte die Antwort der DDR-Führung gelautet. Wer wissen will, woher diese Antwort kam und warum dabei vor allem der weibliche Orgasmus eine Rolle spielte, sollte jetzt weiterlesen.

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