Junges Forschungsnetzwerk Frauen- und Geschlechtergeschichte

Rezension Perspektivenwechsel: Geschlechterverhältnisse im Austrofaschismus

Im 2016 erschienen Sammelband „Perspektivenwechsel: Geschlechterverhältnisse im Austrofaschismus“ zeigen Veronika Duma, Linda Erker, Veronika Helfert und Hanna Lichtenberger die zentrale Bedeutung von Geschlecht als Bestandteil autoritärer, faschistischer Regime auf.

Kurz und bündig: Werdet mündig!

Am 31. August 2017 ist es endlich soweit! Die interaktive und multimediale Schweizer Homepage «Neue Frauenbewegung 2.0» wird mit einer Website Launch Party in Zürich lanciert und ist ab sofort online. Die Seite zeichnet den Kampf der Frauen für Gleichheit und Gerechtigkeit in der Schweiz nach und eröffnet mit zahleichen Interviews mit Aktivist_innen seit 1968 […]

The Woman with No First Name

Writing about sexualized violence during wartime presents a set of intellectual, ethical, and structural challenges for historians interested in helping women and gender “become visible.”[1]

Blog-Tipp: „Aufbruch der Frauen“

Wer mehr über die frauenbewegte Medienlandschaft in Österreich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfahren oder aber Kenntnisse über die „Querelle des femmes“ im 15. und 16. Jahrhundert auffrischen möchte, kann auf dem Forschungsblog der Österreichischen Nationalbibliothek wertvolle Anregungen erhalten.

Per Hinrichtung ins Himmelreich?

Um die Chancen auf ein Leben nach dem Tod nicht durch die Sünde des ‚Selbstmords‘ aufs Spiel zu setzen, griffen suizidale Frauen und Männer im frühneuzeitlichen Europa mitunter zu drastischen Mitteln: Sie provozierten bewusst ihre eigene Hinrichtung. Dieser Beitrag erläutert die Logik dieser Form von indirekter Selbsttötung und skizziert mögliche Fragestellungen eines in Vorbereitung befindlichen […]

Die „verschmitzte“ Dienstmagd Crispina Helena

Sie wimmeln überall, haben ununterbrochen Sex, sind ungezogen und unnachgiebig. Sie klauen und sie lügen, sind hoffärtig und gotteslästerlich. Jahrhundertelang stand besonders der weibliche Teil des Gesindes im Brennpunkt diskursiver Öffentlichkeiten. Ein Quellenbeispiel aus den zahllosen Verordnungen, Verurteilungs- und wenigen Verteidigungsschriften aus den Gebieten des Rechts, der Theologie, der Ökonomie und der Trivialliteratur.

Arbeit vor Ort

Von 1867 bis 2005 stand in Hohenau an der March die von der Familie Strakosch gegründete Zuckerfabrik und bot eine große Zahl an Arbeitsplätzen. Das Ortsmuseum übernahm nun die Archivbestände des Unternehmens. Eine regional- und geschlechtergeschichtliche Spurensuche.

Judenfeindschaft unter jungen Frauen?

Wenn gegenwärtige Judenfeindschaft thematisiert wird, dann ist vielfach von jungen Männern die Rede, nicht aber von jungen Frauen. Bedeutet dies, dass junge Frauen nicht antisemitisch sind? Ein Beitrag zur Sichtbarkeit und Sichtbarmachung eines gesellschaftlichen Problems.

Alles META?

Startseite des META-Katalogs

Wer nach feministischer Lektüre und geschlechtergeschichtlichem Archivgut sucht, hat eine neue Erstadresse. Der META-Datenkatalog lässt Nutzer_innen die Bestände unterschiedlichster deutschsprachiger Lesben-/Frauenarchive, -bibliotheken und -informationsstellen durchsuchen. Und das online auch von zu Hause aus! Hinter dieser vielleicht einfach erscheinenden virtuellen Vernetzung stecken aber auch Denkarbeit und technische Ressourcen.

Geschlechterforschung – interdisziplinär und un/diszipliniert?!

Die Geschlechterforschung versteht sich als interdisziplinär und kokettiert bisweilen mit einem Selbstverständnis als ‚undiszipliniert‘. Was aber bedeuten diese Selbstverortungen für die Integration einer Geschlechterperspektive in die bestehenden Wissenschaftsdisziplinen und für ihre Konstitution als eigenständige Wissenschaft? Der Beitrag geht diesen Fragen aus einer politikwissenschaftlichen Perspektive nach und plädiert für eine gesellschaftskritische Geschlechterforschung, die die gegenwärtigen gesellschaftlichen […]

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