Veranstaltungsreihen2013-04-23T13:59:03+02:00

fernetzt eure Projekte!

Unter diesem Motto können Dissertationsprojekte, Master- und Diplomarbeiten sowie andere Projekte vorgestellt, diskutiert und besprochen werden. Die Treffen geben Raum und Rahmen um Fragestellungen, Thesen und nicht zuletzt Probleme der eigenen Arbeit zu thematisieren.

 

Methoden und Theorien in der Geschlechtergeschichte

Neben dem bewährten Vorstellen und Besprechen von Projekten der Fernetzten geht es nun der “grauen Theorie” an den Kragen!
Wir werden uns mit der neuen Veranstaltungsreihe weniger mit inhaltlichen Schwerpunkten auseinandersetzen, sondern mit Grundlagem zur Frauen- und Geschlechtergeschichte. Methodisches und Theoretisches kommt in der universitären Ausbildung leider oft zu kurz, besonders wenn es um Gender geht. Spätestens beim Verfassen der Abschlussarbeit merkt man, dass es da noch ein unentdecktes Land gibt. Diese Lücke wollen wir schließen. Die Treffen dieser Reihe kann man sich vorstellen wie den guten alten “Lesekreis”: wir werden die gemeinsam ausgewählte einschlägige Literatur diskutieren.

 

fernetzen

Aber auch ohne immer „arbeiten“ zu müssen, wollen wir uns in regelmäßigen Abständen treffen, um zu plaudern und uns auszutauschen.

 

Schreibmarathon – 80 Seiten in 8 Wochen

Vielleicht kommt euch das bekannt vor: obwohl die Literatur gelesen und die Quellen bearbeitet sind, geht es mit der Abschlussarbeit nicht so recht weiter. Starren auf den Computerbildschirm hilft ebenso wenig weiter wie die Beschäftigung mit noch mehr Sekundärliteratur, der längst überfälligen Waschmaschinenladung oder dem Perfektionieren des einen, schon geschriebenen Kapitels. Diagnose: Schreibblockade.

Da es viele gibt, die manchmal am liebsten in die Schreibtischplatte beißen würden, angesichts der noch zu schreibenden Seitenzahlen, haben wir von fernetzt beschlossen, uns selbst zu helfen. Raus aus der akademischen Selbstisolation, zusammen kriegen wir das hin! Bei einem sogenannten Schreibmarathon geht es darum, in acht Wochen 40-80 Seiten ROHtext zu verfassen (auch neben der Berufstätigkeit). Dabei coachen sich die TeilnehmerInnen gegenseitig, eine gemeinsame Deadline sorgt für ein wenig ‚Nervenkitzel‘ und wöchentliche Gruppentreffen für die Motivation.

Wer sich jetzt nicht so recht vorstellen kann, wie das funktionieren soll, schaut doch einfach mal in dieses sehr empfehlenswerte Buch:

Judith Wolfsberger: Frei geschrieben. Mut, Freiheit und Strategie für wissenschaftliche Abschlussarbeiten, Wien u.a. 2007. (Kapitel 17: Glückshormone beim Schreibmarathon. Die Gruppen-Schreibaktion)